Heimsieg gegen Münzenberg mit 36:30

HSG Marburg/Cappel - HSG Münzenberg/Gambach II 36:30 (15:14)

Am Dienstag stand das zweite von drei Spielen der englischen Woche zum Abschluss der Saison auf dem Programm. Nach langem Warten, wie über das nicht angepfiffene Rückspiel am Anfang der Rückrunde umgegangen wird, durften wir - völlig zu Recht - noch einmal gegen die HSG Münzenberg/Gambach II antreten. Für die Gäste, die im Vorfeld der Partie ihren Unmut über die Entscheidung des Verbandes kundtaten, barg dieses Spiel deutlich mehr Brisanz, als für die Hausherren aus der Bildungsmetropole Marburg. Ging es für die HSG Marburg/Cappel lediglich darum ihre fulminante Rückrunde mit einem weiteren Sieg zu krönen, kämpfen die Gäste noch um den sicheren drittletzten Platz, der Münzenberg vor der Relegation bewahrt.
Nach dem hart erarbeiteten Sieg bei Lumdatal II konnten wir, wie auch im letzten Spiel am kommenden Samstag gegen Gedern/Nidda, im heimischen Sporttempel am Köppel antreten, mussten jedoch verletzungsbedingt auf Julian Lumm verzichten. Wieder mit an Bord war Kreisläufer Romeike, der in Abwehr wie Angriff für Entlastung sorgte.

Die Anfangsphase des Spiels wirkte recht zerfahren. Die Marburger Defensive war wie so häufig in Hälfte eins eher zaghaft und zu halbherzig, so dass man sich konsequenterweise viele unnötige Tore fing. Im Angriff wurde zwar schnell deutlich, dass die Münzenberger Defensive sich keineswegs als unüberwindbar zeigte, doch fehlten den Unistädtern zu häufig das Tempo und auch die Geduld, so dass man meist überhastet abschloss. Auch wenn selbst diese Abschlüsse meist frei waren, konnte Marburg kein Kapital daraus schlagen. Einzig Meyer und Flothow zeigten bereits in der ersten Halbzeit eine gute Treffsicherheit. Konsequenz des gerade beschriebenen war ein unnötig enges Spiel, in dem über weite Strecken die Gäste in Führung lagen. Gegen Ende der Halbzeit kamen die Aufsteiger aus Marburg, denen man trotz eines noch ausstehenden Spieles eine alles in allem starke Saison attestieren kann, in der Offensive besser ins Spielen und auch defensiv gab es eine leichte Steigerung. Mit einem bis dahin leistungsgerechten 11:11 ging es in die Pause.

Wie so häufig in den letzten Spielen war allen bewusst, dass die erste Halbzeit optimierungsbedürftig war und man sich auf die zuletzt gute zweite Halbzeit besinnen musste. Defensiv ging es darum die Durchbrüche der Halbspieler zu unterbinden und das Kreisspiel besser zu verteidigen. Das Trainergespann Portjanow/Schulz sprach die zu verbessernden Kleinigkeiten an und mahnte zu mehr Geduld im Angriff, mehr Tempo aus 1. und 2. Welle und mehr spielerischen Lösungen.
Nach der Pause glich das Bild die ersten Minuten noch eher der ersten Halbzeit, bevor die Hausherren sich auf eine kompaktere Defensive verlassen konnten. Offensiv wurden die Aktionen häufig noch zu fahrig gespielt und Marburg suchte nach Lösungen auf die enge Deckung gegen Meyer, doch im Laufe der zweiten Halbzeit konnte die HSG M/C sich immer leichter Lücken in der Münzenberger Defensive erspielen, die zu leichten Toren führten. Ebenfalls verlässlich wie eh und je verwandelte das Geburtstagkind Sangmeister seine Strafwürfe. Nach gut 15 Minuten konnte sich Marburg ein Polster von 3-4 Toren aufbauen, was die Gäste zu einer offensiveren Deckung zwang. Diese nutzten die Rückraumspieler Marburgs, so dann am Ende ein verdienter 36:30 Heimsieg auf der Anzeigetafel stand. Münzenberg hat durchaus eine gute Partie abgeliefert, dennoch muss man sagen, dass die Heimmannschaft ihrer Favoritenrolle in diesem Spiel gerecht wurde.

Nun gilt es im letzten Saisonspiel zu Hause gegen Gedern/Nidda zu versuchen, den knappen Auswärtssieg in der Hinrunde, wo man mit Abpfiff durch einen Strafwurf gewinnen konnte, einen Heimerfolg folgen zu lassen. Die Gäste, Absteiger aus der BOL, können mit einem Sieg den zweiten Platz verteidigen, der zur Relegation berechtigt. Daher ist noch jede Menge Brisanz in dem Spiel, so dass sich die Mannschaft über viel Unterstützung von der Tribüne freuen würde. Anpfiff ist 19 Uhr in der Arena auf Cappel.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Moritz Wegner, Niklas Netter; Stefan Sangmeister, Dominic Purschke (je 7), Christopher Meyer (6), Julian Barabas (5), Arne Ackermann, Max Flothow (je 3), Ole Pallesen, Border Romeike (je 2), Torben Rieke (1), Anders Figuera, Patrick Fuchs

(dp)

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