HSG Hungen/Lich - HSG Marburg/Cappel 30:24 (14:7)

Bonjour, Tristesse - eine trübe Leistung passend zum Herbstwetter

Diese klimatologische Assoziation drängt sich nach Ansicht des Auswärtsauftrittes der HSG Marburg schon auf, denn zu keinem Zeitpunkt des Spiels, abgesehen vielleicht einmal von den ersten vier Minuten, gelang es den Blau-Gelben, sich nachhaltig für einen Erfolg zu empfehlen.
Zu viele Fehler prägten das Auftreten des Teams von Trainer Uwe Schulz, sowohl im Deckungsbereich als auch im Angriff: speziell die Rückraum-Asse Michi Kümpel und Oliver Marek waren über die gesamte Spieldauer nicht in den Griff zu bekommen - und vorne wurden die -trotz weitgehend zu drucklosen Spiels- zahlreichen Torchancen allzu oft vergeben. Beleg hierfür die Quote vom Siebenmeterpunkt: Einzig Axel Schuhmann und Elias Kappner gelang jeweils ein Treffer, Jan Schultz (gleich zweimal), Kappner und Arne Ackermann scheiterten am starken Torhüter-Veteranen Ohly oder am Lattenkreuz.
Sicherlich zu berücksichtigen ist die Tatsache, dass ohne Max Flothow (Wochenendseminar) eine wichtige Handlungsalternative im linken Rückraum fehlte; zu besichtigen ab der 4. Minute, als Philipp Hoffmeister nach einem heftigen Gesichtstreffer für einige Zeit Sterne sah und erst in Hälfte zwei wieder eingreifen konnte - doch da war das sprichwörtliche Kind bereits in den Brunnen gefallen und die HSG aus der Bierstadt auf zwischenzeitliche 8 Treffer enteilt. Gleich, ob Kappner, Schultz oder gar Youngster Lars Hornung, die sich auf der "Königsposition"  versuchten, ohne die "Vermissten" fehlte es deutlich an Wucht aus dem Rückraum, sodass sich die Deckung der Gastgeber seelenruhig auf Shooter Jonas Schuster konzentrieren und dessen Kreise weitgehend einengen konnte. Und so mussten Schulz und Bernd Portjanow von der Bank aus mit ansehen, wie sich Kümpel und Co. Tor um Tor absetzten, was sich im vorentscheidenden 14:7 zum Halbzeitsirene manifestierte.

Immerhin: in Durchgang zwei zeigte die junge Mannschaft eine Reaktion - die Deckung packte nun beherzter zu und es gelangen einige (fast) leichte Tore; dennoch hatten es die Männer in Lila zu oft zu leicht, konstant weiter ihr Trefferkonto zu erhöhen, so dass festzuhalten bleibt: Marburg unterlag auch in der Höhe verdient und sollte sich in der Tabellenmitte nicht zu sehr in Sicherheit wiegen, zeigen doch die Ergebnisse an jedem Wochenende, dass jede Mannschaft gegen jede beliebige andere verlieren bzw. gewinnen kann. Mit besserer Leistung das trübe Wetter vertreiben, so lautet logischerweise der Auftrag für das nächste Spiel.

Für die HSG Marburg im Einsatz:
Bastian Rennert, Herbert Gärtner; Davis Binas (5), Philipp Hoffmeister (4), Jonas Schuster (4), Elias Kappner (3), Axel Schuhmann (3), Christian Rottmann (2), Lars Hornung (2), Ole Ackermann (1), Henning Dippel, Jan Schultz, Arne Ackermann, Johan Grede.

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