Optimale Ausgangslage für das Rückspiel in Langgöns

18.05.16: HSG Marburg/Cappel II – TV Dornholzhausen 31:19 (14:9)

Zweiter gegen Zweiter – das war die Ausgangslage vor dem ersten der beiden Entscheidungsspiele gegen den TV Dornholzhausen. Dornholzhausen musste sich im Meisterschaftskampf der Bezirksliga C-Süd nur knapp der TG Friedberg geschlagen geben. Marburg/Cappel II als Vertreter der Nordstaffel wurde hinter der KSG Bieber II ebenfalls Zweiter. Und da es neben den beiden Meistern vermutlich einen weiteren Aufsteiger geben wird, trafen sich die beiden Zweitplatzierten  am vergangenen Mittwoch zum Hinspiel in Cappel.
Marburg/Cappel hatte sich in den letzten Wochen konzentriert auf den Gegner vorbereitet, den man im letzten Rundenspiel bei der TG Friedberg beobachtet hatte.
Die erklärten Ziele in der Offensive waren das Tempospiel in der ersten Welle sowie ein druckvoller Spielaufbau im Positionsspiel, mit dem man Lücken in die Abwehr der Gegner reißen wollte. Defensiv hatte man sich vorgenommen besonders die wurfgewaltige Linkshänderin Anne Häuser sowie die im 1-gegen-1 sehr starke Lea Schaum unter Kontrolle zu bekommen.
Trainer Henning Dippel konnte dabei auf einen vollen Kader zurückgreifen, auch wenn neben der am Daumen verletzten Hanna Battenfeld auch noch Miri Jäger wegen Krankheit kurzfristig ausfiel.

Das Spiel begann wie man es erwartet hatte auf Augenhöhe. Dornholzhausen konnte zwar das erste Tor der Partie erzählen, aber Marburg/Cappel konterte direkt und ging beim 3:2 zum ersten Mal in Führung. Die Zuschauer in der Cappeler Halle konnten verfolgen wie die Marburger Spielerinnen die Vorgaben des Trainers zielgenau umsetzten. Felicitas Meier hatte ihre Gegenspielerin Anna Häuser gut im Griff und das Tempospiel funktionierte ebenfalls gut. So konnte die stark haltende Steffi Quent mehrere passgenaue Gegenstöße auf Janika Hochstraßer spielen, die diese dann verwertete.
Offensiv wurde geduldig gespielt, bis sich eine Lücke auftat. Und wenn das mal nicht geschah, dann ging es eben mit Urgewalt durch die Rückraumspielerinnen Jenny Madubuku und Chiara Feise. So konnte sich die HSG trotz einiger Zeitstrafen von 9:7 auf 12:7 absetzen. Bemerkenswert war dabei, dass es auch in Unterzahl gelang den Vorsprung zu halten oder sogar auszubauen. Mit einer 14:9-Führung ging es in die Kabinen.
Dort lautetet die Traineransage: Keinen Deut nachlassen und genauso weiter spielen, um sich ein maximales Torepolster für das Rückspiel zu sichern.

Dornholzhausen kam ebenfalls sehr motiviert aus der Kabine und stellte die Abwehr von 6:0 zunächst auf 5:1 und später auf eine Manndeckung gegen Chiara Feise um. Marburg/Cappel fand aber stets eine spielerische Antwort auf die taktischen Maßnahmen des Gegners. Das zwangsweise Entstehen von Lücken im Abwehrverbund durch die offensivere Defensive wurde geduldig abgewartet und  dann auch ausgenutzt. So konnte Johanna Schneider auf der rechten Rückraumposition mehrmals ihre Mitspielerinnen auf Rechtsaußen freispielen. Mitte der zweiten Halbzeit stand beim 24:14 zum ersten Mal eine zweistellige Führung zu Buche. Dornholzhausen stemmte sich bis zum Abpfiff tapfer gegen die Höhe der Niederlage, konnte aber nicht verhindern dass Marburg/Cappel den Vorsprung noch auf 31:19 ausbaute und sich die Spielerinnen nach Abpfiff verdient in den Armen lagen.

Einige positive Aspekte gilt es nach diesem Spiel noch zu vermerken. Zum einen die Kondition der Marburger Spielerinnen, die sogar am Ende einer langen Saison und auch in den letzten Minuten noch deutlich wurde. Die kontinuierliche Ausdauer-Schinderei  im Training über die gesamte Saison hinweg hat sich gelohnt. Zum anderen die Torwartleistungen. Sowohl Steffi Quent als auch Merita Krasnici erwischten einen Sahnetag und zeigten tolle Paraden. Zum Dritten ist es eigentlich ungerecht einzelne Spielerinnen hervorzuheben, da das gesamte Kollektiv überzeugte und die Mannschaft einmal mehr einen tollen Zusammenhalt bewies. Und dann war da noch das Publikum, das unsere Mannschaft optimal unterstützte und in diesem wichtigen Spiel für eine einmalige Atmosphäre sorgte. Danke dafür!

Die HSG fährt nun mit einem Zwölf-Tore-Vorsprung zum Rückspiel nach Dornholzhausen. Dieses Ergebnis darf aber nicht dazu verleiten die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch wenn der Endstand deutlich war, hat Dornholzhausen sich dennoch als starker Gegner präsentiert. Es gilt daher mit der gleichen Konzentration und Willensstärke am Sonntag die Reise zum Rückspiel anzutreten.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Steffi Quent, Merita Krasnici; Jenny Madubuko (7/3), Chiara Feise (6), Felicitas Meier (5), Johanna Schneider (4), Janika Hochstraßer (3), Vanessa Kuhl (3), Janina Görges (2), Andrea Raschke (1), Maren Lünter, Torri Reese, Anika Brehl, Tabea Eigeland

 
Hier regiert die HSG! Sieg über den TV Dornholzhausen.

Saustark! Dank einer überragenden Leistung und eines fantastischen Publikums setzt sich die HSG Marburg/Cappel II im Hinspiel der Entscheidungsspiele um den Aufstieg mit 31:19 gegen den TV Dornholzhausen durch. Eine bessere Ausgangslage für das Rückspiel am Sonntag kann man sich kaum wünschen.

Posted by HSG Marburg/Cappel on Mittwoch, 18. Mai 2016

(hd)

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