Marburg/Cappel ist Leihgesterns Zweitliga-Aufgebot um Welten unterlegen

16.09.2017: TSG Leihgestern I - HSG Marburg/Cappel I 41:23 (17:12)

Zum Saisonstart hätten die Sterne für die Schützlinge von Christopher Meyer und Ole Pallesen nicht viel schlechter aussehen können: Zum einen musste, wie jedes Jahr, aufgrund der Semesterferien und Verletzten mit einem seit einigen Wochen stark dezimierten Kader trainiert und nun aufgelaufen werden, zum anderen wartete am ersten Spieltag gleich der haushohe Meisterschaftsfavorit TSG Leihgestern I, der zu dieser Saison fast ihre komplette Mannschaft aus der zweiten Bundesliga und Landesliga neu zusammenwürfelte.

Zu Beginn der ersten Halbzeit konnte Marburg sogar zunächst in Führung gehen und erspielte sich vorne schöne Tormöglichkeiten (3:5). Auch konnten die wurfstarken gegnerischen Rückraumspieler durch eine gute Abwehrarbeit im 3-2-1-System in Grenzen gehalten werden. Nach jedoch knapp 10 Minuten zeigten die Gastgeber mehr und mehr ihre individuelle Stärke und fanden leicht Lücken in der Marburger Defensive. Trotzdem stand die Abwehr zu großen Teilen sehr passabel und im Angriff konnten auch immer wieder die Chancen - vor allem durch unsere Rückraumspieler - genutzt werden. So zog Leihgestern zur Pause spielerisch nur erst einmal auf 17:12 davon.

In der Halbzeitansprache nahm man sich fest vor, an der Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen und dem Gegner auf den Fersen zu bleiben. Dies kam im zweiten Durchgang allerdings ganz anders: Der Gastgeber, der bislang deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben ist, packte nun zuerst seine unhaltbaren Rückraumwaffen aus und zog innerhalb von sechs Minuten auf 23:13 davon, ehe er die HSG, die nicht wusste, was um sie geschieht, von da an in jeder Situation überlief. Marburg fand im Angriff keine Lösungen mehr, ging nicht mehr entschlossen genug in die Tiefe, hatte viel Wurfpech von den Außenpositionen und erlaubte sich über dies hinaus eine immense Anzahl technischer Fehler und Ballverluste. Jeder einzelne Fehler wurde bitter mit Tempogegenstößen bestraft. Das schlechte Rückzugsverhalten konnte dann auch Torfrau Stefanie Quent nicht mehr helfen und so endete das Spiel mit 41:23.

Natürlich hat man sich den Saisonauftakt anders vorgestellt, aber man sollte dieses Spiel nicht überbewerten. Der Ausnahmegegner Leihgestern gehört in eine ganz andere Liga, und bekanntermaßen braucht die HSG immer ein paar Wochen, bis die komplette Mannschaft wieder zusammen ist und sich richtig einspielen kann. Gerade in der Abwehr waren schon gute Ansätze erkennbar und man ist optimistisch, dass man in den kommenden Wochen mit einer breiten Bank und noch mehr spielerischen Möglichkeiten erfolgreich auf Punktejagd gehen wird.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Stefanie Quent; Chiara Feise (5/3), Kira Hanke (4), Laura Schmidt (4), Nora Schilke (3), Kerstin Aumann (3), Marie Plate (2), Johanna Schneider (2), Laura Gemmecke (1) und Janika Hochstraßer.

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